Bergbau zu Rauen
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Rauen liegt auf der sog. „Rauener  Platte“ und diese im Bereich der End- und Staumoräne der vorletzten Eiszeit vor ca. 140.000 Jahren. Diese reichte von Skandinavien über Weißrussland bis in die hiesige Gegend. Man nimmt an, dass sie bis zu 1000 m mächtig war.
Durch die Bewegung des Gletschers wurden die verschiedenen Bodenschichten aufgeschoben (Dubrower-, Soldaten- und Rauener Berge) und verworfen.
Weichsel-Würm-Eiszeit
Bedingt durch die aufgeschobenen Berge entstanden die Dörfer Rauen und Peters- dorf an geologisch günstigen Positionen und an bedeutenden Handelsrouten. Die Nähe zur Spree und der einzige Flussübergang bei Ketschendorf in der Region begünstigte Rauen.
Aufschieben der Landmassen durch Gletscher
Die Menschen, die hier lebten, waren durchweg slawischen Stammes, sog. Sorben. Der Name Rauen kommt aus dem slawischen „Rawn“ oder „Rowny“ und bedeutet soviel wie „gleich“ oder „eben“, bezogen auf die in der Nähe liegenden Hügelkette.
Älteste schriftliche Erwähnung eines Bergwerksunternehmens von 1765 war das Alaunwerk bei Wilmersdorf (Scharmützelsee).
1777 erhielt der Bergeleve Ephraim Abt den Auftrag, die Rauener Berge sowie die Müggelberge zu vermessen und zu untersuchen.
1806 fand der Kammerherr von Alvensleben bei Petershagen Anzeichen von Braunkohle, welche durch den Bergreferendarius Riedel begutachtet wurde. Daraufhin wurde bei der Bergwerks- und Hüttenadministration Berlin ein Antrag für einen Versuchsbau eingereicht und bewilligt.
Karl F. von Klöden, Geowissenschaftler an der Gewerbeschule zu Berlin, machte 1829 bei der Regierung nochmals auf die Vorkommen von Braunkohlespuren aufmerksam.
„Unweit des Scharmützelsees, an dessen westlicher Hügelkette, (...) fand dieser unter einer 2 Fuß mächtigen Decke von Lehm (...) die Braunkohle, im Flöz von weißen Gips-Adern und -Knollen durchzogen. An einigen Stellen (...) hatte das Vieh (...) den Boden in einer Ausdehnung von 8-10 Fuß förmlich aufgeschürft und hier die Kohle entblößt.“
Karl Friedrich von Klöden
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Aussichtsturm
Durch die Bewegung des Gletschers wurden die ver- schiedenen Bodenschichten aufgeschoben (Dubrower-, Soldaten- und Rauener Berge) und verworfen.
Bedingt durch die aufgeschobenen Berge entstanden die Dörfer Rauen und Petersdorf an geologisch günstigen Positionen und an bedeutenden Handels- routen. Die Nähe zur Spree und der einzige Fluss- übergang bei Ketschendorf in der Region begünstigte Rauen.
Die Menschen, die hier lebten, waren durchweg slawischen Stammes, sog. Sorben. Der Name Rauen kommt aus dem slawischen „Rawn“ oder „Rowny“ und bedeutet soviel wie „gleich“ oder „eben“, bezogen auf die in der Nähe liegenden Hügelkette.
Älteste schriftliche Erwähnung eines Bergwerksunternehmens von 1765 war das Alaunwerk bei Wilmersdorf (Scharmützelsee).
1777 erhielt der Bergeleve Ephraim Abt den Auftrag, die Rauener Berge sowie die Müggel- berge zu vermessen und zu untersuchen.
1806 fand der Kammerherr von Alvensleben bei Petershagen Anzeichen von Braunkohle, welche durch den Bergreferendarius Riedel begutachtet wurde. Daraufhin wurde bei der Bergwerks- und Hüttenadministration Berlin ein Antrag für einen Versuchsbau eingereicht und bewilligt.
Karl F. von Klöden, Geowissenschaftler an der Gewerbeschule zu Berlin, machte 1829 bei der Regierung nochmals auf die Vorkommen von Braunkohlespuren aufmerksam.
„Unweit des Scharmützelsees, an dessen westlicher Hügelkette, (...) fand dieser unter einer 2 Fuß mächtigen Decke von Lehm (...) die Braunkohle, im Flöz von weißen Gips-Adern und -Knollen durchzogen. An einigen Stellen (...) hatte das Vieh (...) den Boden in einer Ausdehnung von 8-10 Fuß förmlich aufgeschürft und hier die Kohle entblößt.“
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