Bergbau zu Rauen
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Maurermeister Schilling aus Berlin beantragte als erster ein Schürfscheingesuch für die Flur des Dorfes Rauen, welches die Mutung „Schillingsfeld“ im Jahre 1842 zur Folge hatte.
Die im Laufe der Zeit gemachten Aufschlüsse führten nun zu folgenden Verleihungen: 1842 1. „Glück auf“ bei Petersdorf mit 1 Fdgr. (Fundgrube) von 1.200 Maaßen 2. „Paul“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.199 Maaßen 3. „Ludwig“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 929 Maaßen 4. „Klöden“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.181 Maaßen 5. „Herrmann“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.192 Maaßen 6. „Carl Friedrich“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.200 Maaßen 1843 8. „Robert“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.188 Maaßen 11. „Adam“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.180 Maaßen 12. „Eduardsglück“ bei Petersdorf mit 1 Fdgr. von 559 Maaßen 13. „Friedrichszeche“ bei Petersdorf mit 1 Fdgr. von 1.094 Maaßen 14. „Ferdinand“ bei Petersdorf mit 1 Fdgr. von 609 Maaßen Die Grubenfelder 1, 12, 13 und 14 wurden 1854 unter dem Namen „Gnadenreich“ konsolidiert. 1853 17. „Ernst“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.176 Maaßen, verliehen an den Rauenschen Bergwerkverein. 18. „Conrad“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.118 Maaßen, verliehen an den Rauenschen Bergwerkverein. Die Grubenfelder 2, 3, 4, 5, 6, 8, 11 wurden 1854 unter dem Namen „Combinierte Rauensche Gruben“ und diese wieder mit Nr. 10, 17 und 18 unter dem Namen „Rauensche Braunkohlengruben“ 1859 konsolidiert.
Conrad von Rappard
Aus der ersten Mutung „Schillingsfeld“ des Maurermeisters Schilling entstand das Grubenfeld „Klöden“. Dieses bildete die Grundlage der später vereinigten „Rauenschen Gruben“. 1842 war die Grube „Paul“ in dem erwähnten Grubenfeld schon als Mutungsfeld verliehen und die erste mit 3 Schächten in Betrieb und Förderung gesetzt worden. Die Arbeiten wurden von dem zugleich als Markscheider fungierenden Kgl. Revierbeamten Kirchner aus Fürstenwalde als Revier- Obersteiger geleitet.
Im August 1842 musste Schilling die Mutung „Schillingsfeld“ an den Landrichter v. Rappard durch Forderungen abtreten.
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Maurermeister Schilling aus Berlin beantragte als erster ein Schürfscheingesuch für die Flur des Dorfes Rauen, welches die Mutung „Schillingsfeld“ im Jahre 1842 zur Folge hatte.
Die im Laufe der Zeit gemachten Aufschlüsse führten nun zu folgenden Verleihungen: 1842 1. „Glück auf“ bei Petersdorf mit 1 Fdgr. (Fundgrube) von 1.200 Maaßen 2. „Paul“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.199 Maaßen 3. „Ludwig“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 929 Maaßen 4. „Klöden“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.181 Maaßen 5. „Herrmann“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.192 Maaßen 6. „Carl Friedrich“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.200 Maaßen 1843 8. „Robert“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.188 Maaßen 11. „Adam“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.180 Maaßen 12. „Eduardsglück“ bei Petersdorf mit 1 Fdgr. von 559 Maaßen 13. „Friedrichszeche“ bei Petersdorf mit 1 Fdgr. von 1.094 Maaßen 14. „Ferdinand“ bei Petersdorf mit 1 Fdgr. von 609 Maaßen Die Grubenfelder 1, 12, 13 und 14 wurden 1854 unter dem Namen „Gnadenreich“ konsolidiert. 1853 17. „Ernst“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.176 Maaßen, verliehen an den Rauenschen Bergwerkverein. 18. „Conrad“ bei Rauen mit 1 Fdgr. von 1.118 Maaßen, verliehen an den Rauenschen Bergwerkverein. Die Grubenfelder 2, 3, 4, 5, 6, 8, 11 wurden 1854 unter dem Namen „Combinierte Rauensche Gruben“ und diese wieder mit Nr. 10, 17 und 18 unter dem Namen „Rauensche Braunkohlengruben“ 1859 konsolidiert.
Aus der ersten Mutung „Schillingsfeld“ des Maurermeisters Schilling entstand das Grubenfeld  „Klöden“. Dieses bildete die Grundlage der später vereinigten „Rauenschen Gruben“. 1842 war die Grube „Paul“ in dem erwähnten Grubenfeld schon als Mutungsfeld verliehen und die erste mit 3 Schächten in Betrieb und Förderung gesetzt worden. Die Arbeiten wurden von dem zugleich als Markscheider fungierenden Kgl. Revierbeamten Kirchner aus Fürstenwalde als Revier-Obersteiger geleitet.
Im August 1842 musste Schilling die Mutung „Schillingsfeld“ an den Landrichter v. Rappard durch Forderungen abtreten.
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