Bergbau zu Rauen
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Um den Absatz der Kohle zu erleichtern, ließ v. Rappard eine Eisenbahn von der Grube „Paul“ in Richtung zur Spree bauen. Nachdem die Bahn 1843 fertiggestellt war, wurde daraufhin der „Beuststollen“, ein Tagesförderungsstollen, in Betrieb genommen, bei dem 30 Pferde zum Herausfördern eingesetzt wurden.
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In einem Schreiben von 1843 an den König wurde erwähnt, dass bisher 17 Versuchs- und Förderschächte und 80 Bohr- löcher mit einer Fördermenge von 1000 Tonnen Kohle pro Tag in die Kohlelager niedergebracht wurden.
Herr v. Rappard versuchte, mit Ziegeleibesitzern die Braunkohle in öffentlichen Lokalen und Privathäusern in Berlin auf eigene Kosten für die Feuerherde passend vorzubereiten. Hauptsächliches Feuerungsmaterial in Berlin waren damals Holz und Torf. Die Bevölkerung sah keine Notwendigkeit, auf die schwere Kohle umzusteigen. Dasselbe Problem gab es 100 Jahre zuvor mit dem Torf, als man in den Häusern von Holz auf Torf wechselte.
Die Verkaufspreise der Kohle in Berlin standen damals bei 15 Sgr. (Silbergroschen) für grobe ausgesiebte Stückkohle, 12 Sgr. für gewöhnliche Knörpel sowie 10 Sgr. für Förderkohle je Tonne.
1843 wurde die Rauensche Kohle in Berlin an folgende Einrichtungen ausgeliefert: - Dampfmaschine zum Betrieb des Springbrunnens im Lustgarten, - Kgl. Garnison Lazarett am Brandenburger Tor, - Friedrichswaisenhaus, - General-Postamt und an eine große Anzahl an Privat- und Geschäftsleuten in und um Berlin mit ihren Fabriken, Brennereien, Bade-Anstalten, Färbereien, Laboratorien, Töpfereien, Kalk- und Ziegelöfen.
Die Bergräte Khün und v. Oyenhausen, der Bergamtsdirektor Brahl, die Berggeschworenen Kirchner, v. Rappard sowie dessen Schichtmeister Johann August Kuhnert versammelten sich im April 1844 zu einer Generalbesichtigung der Grube „Paul“. Aus dem Protokoll geht hervor, dass verschiedene Betriebsverbesserungen durchgeführt und ein Ökonomieplan aufgestellt werden müssen. An diesem Tage war die Grube mit 55 Bergleuten belegt, die tägliche Kohlenförderung betrug gerade mal 300 Tonnen. Der Kohlentransport wurde mit einer Eisenbahn bis zur Spree inzwischen mit 26 Pferden und 13 Knechten bewirkt.
Maschinenhaus des Lustgarten
Friedrichswaisenhaus von Berlin
Lustgarten von Berlin
General-Postamt zu Berlin
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Um den Absatz der Kohle zu erleichtern, ließ v. Rappard eine Eisenbahn von der Grube „Paul“ in Richtung zur Spree bauen. Nachdem die Bahn 1843 fertiggestellt war, wurde daraufhin der „Beuststollen“, ein Tagesförderungsstollen, in Betrieb genommen, bei dem 30 Pferde zum Herausfördern eingesetzt wurden.
In einem Schreiben von 1843 an den König wurde erwähnt, dass bisher 17 Versuchs- und Förderschächte und 80 Bohrlöcher mit einer Fördermenge von 1000 Tonnen Kohle pro Tag in die Kohlelager niedergebracht wurden.
Herr v. Rappard versuchte, mit Ziegeleibesitzern die Braunkohle in öffentlichen Lokalen und Privathäusern in Berlin auf eigene Kosten für die Feuerherde passend vorzubereiten. Hauptsächliches Feuerungsmaterial in Berlin waren damals Holz und Torf. Die Bevölkerung sah keine Notwendigkeit, auf die schwere Kohle umzusteigen. Dasselbe Problem gab es 100 Jahre zuvor mit dem Torf, als man in den Häusern von Holz auf Torf wechselte.
Die Verkaufspreise der Kohle in Berlin standen damals bei 15 Sgr. (Silbergroschen) für grobe ausgesiebte Stückkohle, 12 Sgr. für gewöhnliche Knörpel sowie 10 Sgr. für Förderkohle je Tonne.
1843 wurde die Rauensche Kohle in Berlin an folgende Einrichtungen ausgeliefert: - Dampfmaschine zum Betrieb               des Springbrunnens im Lustgarten, - Kgl. Garnison Lazarett am               Brandenburger Tor, - Friedrichswaisenhaus, - General-Postamt und an eine große Anzahl an Privat- und Geschäftsleuten in und um Berlin mit ihren Fabriken, Brennereien, Bade- Anstalten, Färbereien, Laboratorien, Töpfereien, Kalk- und Ziegelöfen.
Die Bergräte Khün und v. Oyenhausen, der Bergamtsdirektor Brahl, die Berggeschworenen Kirchner, v. Rappard sowie dessen Schichtmeister Johann August Kuhnert versammelten sich im April 1844 zu einer Generalbesichtigung der Grube „Paul“. Aus dem Protokoll geht hervor, dass verschiedene Betriebsverbesserungen durchgeführt und ein Ökonomieplan aufgestellt werden müssen. An diesem Tage war die Grube mit 55 Bergleuten belegt, die tägliche Kohlenförderung betrug gerade mal 300 Tonnen. Der Kohlentransport wurde mit einer Eisenbahn bis zur Spree inzwischen mit 26 Pferden und 13 Knechten bewirkt.
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