Bergbau zu Rauen
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Dadurch, dass die stückreiche Kohle hauptsächlich abgesetzt wurde und die Klein- und Staubkohle vermehrt in den Stollen oder auf der Halde zurückblieben, kam es häufig zu Gruben- und Haldenbränden. Bis 1864 gab es auch nur unzureichende Wetterführung in den Stollen, erst nach und nach verbesserte man diese.
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Zur Minderung der Transportkosten versuchte man, vom „Beuststollen“ über Tage mit Dampfkraft zu fördern. 1853 wurde eine vierrädrige Lokomotive von 4 Pferdekräften mit 80 Zentner Gewicht konstruiert. Der Aufbau dieser war so ausgelegt, dass man 80 Tonnen Kohle in jeweils 5 Tonnen Waggons ziehen wollte. Nur bei trockener Witterung funktionierte das System, im Schnitt wurden jedoch nur 40 Tonnen befördert, also ebensoviel wie 2 Pferde fortbewegen.
Schon 1844 gab es Gespräche, die Rauenschen Gruben in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Letztendlich wurde im September 1844 eine Gesellschaft mit dem Namen „Rauenscher Bergwerksverein“ mit einem Grundkapital von 350.000 Taler in 700 Aktien gegründet.
Trotzdem steigerte sich von Jahr zu Jahr der Kohleabsatz und es wurden ausgeliefert: 1846 47.663 Tonnen Braunkohle              653.352 Stücke Kohlesteine 1847 91.078 Tonnen Braunkohle 2.233.158 Stücke Kohlesteine 1848      101.663 Tonnen Braunkohle 2.005.155 Stücke Kohlesteine
Auf Vorschlag des Obersteigers Klaus im Jahr 1846 wurde eine zweite Tageseisenbahn für die ostwärts gelegenen Grubenfelder „Adam“ und „Ludwig“ gebaut. Der hier neu entstandene Förderstollen wurde von der Gewerk- schaft „Khünstollen“ genannt.
Hauptbank-Präsident von Lamprecht ließ gerichtlich erklären, dass die Direktion nicht imstande sei, Zahlungen zu leisten und erklärte somit die Unfähigkeit dieser. Somit zog er die Direktion an sich und übernahm gerichtlich die Gruben. Die neue Gesellschaft benannte 1853 das Unternehmen in „Braunkohleverein zu Berlin“ um.
Im Januar 1854 war der Import von englischer und schlesischer Kohle so hoch, dass man wieder die Verformung der klaren Braunkohle versuchte, ebenso wurden die Feuerungroste in den Öfen zu Treppenrosten weiterentwickelt.
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Dadurch, dass die stückreiche Kohle hauptsächlich abgesetzt wurde und die Klein- und Staubkohle vermehrt in den Stollen oder auf der Halde zurückblieben, kam es häufig zu Gruben- und Haldenbränden. Bis 1864 gab es auch nur unzureichende Wetterführung in den Stollen, erst nach und nach verbesserte man diese.
Zur Minderung der Transportkosten versuchte man, vom „Beuststollen“ über Tage mit Dampfkraft zu fördern. 1853 wurde eine vierrädrige Lokomotive von 4 Pferde- kräften mit 80 Zentner Gewicht konstruiert. Der Aufbau dieser war so ausgelegt, dass man 80 Tonnen Kohle in jeweils 5 Tonnen Waggons ziehen wollte. Nur bei trockener Witterung funktionierte das System, im Schnitt wurden jedoch nur 40 Tonnen befördert, also ebensoviel wie 2 Pferde fortbewegen.
Schon 1844 gab es Gespräche, die Rauenschen Gruben in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Letztendlich wurde im September 1844 eine Gesellschaft mit dem Namen „Rauenscher Bergwerksverein“ mit einem Grundkapital von 350.000 Taler in 700 Aktien gegründet.
Trotzdem steigerte sich von Jahr zu Jahr der Kohleabsatz und es wurden ausgeliefert: 1846 47.663 Tonnen Braunkohle              653.352 Stücke Kohlesteine 1847 91.078 Tonnen Braunkohle 2.233.158 Stücke Kohlesteine 1848      101.663 Tonnen Braunkohle 2.005.155 Stücke Kohlesteine
Auf Vorschlag des Obersteigers Klaus im Jahr 1846 wurde eine zweite Tageseisenbahn für die ostwärts gelegenen Grubenfelder „Adam“ und „Ludwig“ gebaut. Der hier neu entstandene Förderstollen wurde von der Gewerk-schaft „Khünstollen“ genannt.
Hauptbank-Präsident von Lamprecht ließ gerichtlich erklären, dass die Direktion nicht imstande sei, Zahlungen zu leisten und erklärte somit die Unfähigkeit dieser. Somit zog er die Direktion an sich und übernahm gerichtlich die Gruben. Die neue Gesellschaft benannte 1853 das Unternehmen in „Braunkohleverein zu Berlin“ um.
Im Januar 1854 war der Import von englischer und schlesischer Kohle so hoch, dass man wieder die Verformung der klaren Braunkohle versuchte, ebenso wurden die Feuerungroste in den Öfen zu Treppenrosten weiterentwickelt.
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