Bergbau zu Rauen
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1854 wurde ein dritter Förderstollen, der „Carnallstollen“, der zwischen „Beuststollen“ und „Khünstollen“ nördlich des Grubenfeldes Klöden lag, genehmigt.
Der Abtransport nach Berlin wurde inzwischen mit eigenen und angemieteten Kähnen, sog. Finowkähnen, auf eigene Rechnung erledigt.
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Groß-Finowmaßkahn
Diese drei Stollen, welche sich in südlicher Richtung vortrieben, bildeten lange Zeit die Grundlage der Rauenschen Bergwerkstätigkeiten. Der „Khünstollen“ diente dem Abbau in den Feldern „Adam“ und „Ludwig“, der „Carnallstollen“ dem Abbau im Feld „Klöden“ und der „Beuststollen“ in den Feldern „Paul“ und „Carl Friedrich“.
Der „Khünstollen“ erreichte 1860 sein Ende und hatte bis dahin ca. 295 Lachter  Länge.
Da vermehrt Spiritusbrennereien auf den Landgütern um den Scharmützelsee entstanden, war auch die Nachfrage nach Kohle gestiegen.
1847 ging man bei dem „Friedrichsschacht“ dazu über, den Tiefbau mit Dampfmaschinen zu betreiben.
Im „Simonstollen“ wurden sog. Hunde (Loren) per Pferd bis zur Ablage am See gezogen und hier per Schurre  (Schüttvorrichtung) auf Kähne verladen.
Bei Petersdorf gelangte Maurermeister Schilling mit einer weiteren Mutung namens „Rohr“ zu einem Grubenfeld. Die Verleihung wurde durch Ändern des Namens in „Glückauf“ am 2. Dezember 1842 vollzogen. Mit dem Fundschacht  „August“ wurde die Eröffnung der Grube gestartet. Und schon kurze Zeit später kam das Verlangen auf, auch hier eine Eisenbahn zu installieren.
Am Ende des Jahres 1854 war ein Flözfeld von mehr als 200.000 Tonnen Kohlenschüttungen ausgerichtet und der „Brahlstollen“ als Basis in diesem Grubenfeld als Ausbau- und Fördersystem festgelegt.
Der „Brahlstollen“, so wichtig wie er war, stand die ganze Zeit in voller Zimmerung und sogar in fünf Bereichen in Ziegelstein vermauert.
Die Konsolidation der Grubenfelder „Glückauf“, „Friedrichszeche“, „Eduardsglück“ und „Ferdinand“ kam im April 1854 unter dem Namen „Gnadenreich“ zustande.
In den 1850er Jahren waren die Gruben Rauen und Petersdorf die bedeutendsten in der Provinz, verloren aber nach und nach ihre Bedeutung bei immer stärker werdender Ausbreitung des Braunkohlebergbaus in Preußen.
Das Bergamt zu Rüderdorf erhoffte sich von allen Grubenbetrieben, die westlich und östlich des Scharmützelsees lagen, eine stetig steigende Bergwerkstätigkeit und forderte an höherer Stelle die Schiffbarmachung der Wasserwege nach Berlin.
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1854 wurde ein dritter Förderstollen, der „Carnallstollen“, der zwischen „Beuststollen“ und „Khünstollen“ nördlich des Grubenfeldes Klöden lag, genehmigt.
Der Abtransport nach Berlin wurde inzwischen mit eigenen und angemieteten Kähnen, sog. Finowkähnen, auf eigene Rechnung erledigt.
Diese drei Stollen, welche sich in südlicher Richtung vortrieben, bildeten lange Zeit die Grundlage der Rauenschen Bergwerkstätigkeiten. Der „Khünstollen“ diente dem Abbau in den Feldern „Adam“ und „Ludwig“, der „Carnallstollen“ dem Abbau im Feld „Klöden“ und der „Beuststollen“ in den Feldern „Paul“ und „Carl Friedrich“.
Der „Khünstollen“ erreichte 1860 sein Ende und hatte bis dahin ca. 295 Lachter Länge.
Da vermehrt Spiritusbrennereien auf den Landgütern um den Scharmützelsee entstanden, war auch die Nachfrage nach Kohle gestiegen.
1847 ging man bei dem „Friedrichsschacht“ dazu über, den Tiefbau mit Dampfmaschinen zu betreiben.
Im „Simonstollen“ wurden sog. Hunde (Loren) per Pferd bis zur Ablage am See gezogen und hier per Schurre (Schüttvorrichtung) auf Kähne verladen.
Bei Petersdorf gelangte Maurermeister Schilling mit einer weiteren Mutung namens „Rohr“ zu einem Grubenfeld. Die Verleihung wurde durch Ändern des Namens in „Glückauf“ am 2. Dezember 1842 vollzogen. Mit dem Fundschacht „August“ wurde die Eröffnung der Grube gestartet. Und schon kurze Zeit später kam das Verlangen auf, auch hier eine Eisenbahn zu installieren.
Am Ende des Jahres 1854 war ein Flözfeld von mehr als 200.000 Tonnen Kohlenschüttungen ausgerichtet und der „Brahlstollen“ als Basis in diesem Grubenfeld als Ausbau- und Fördersystem festgelegt.
Der „Brahlstollen“, so wichtig wie er war, stand die ganze Zeit in voller Zimmerung und sogar in fünf Bereichen in Ziegelstein vermauert.
Die Konsolidation der Grubenfelder „Glückauf“, „Friedrichszeche“, „Eduardsglück“ und „Ferdinand“ kam im April 1854 unter dem Namen „Gnadenreich“ zustande.
In den 1850er Jahren waren die Gruben Rauen und Petersdorf die bedeutendsten in der Provinz, verloren aber nach und nach ihre Bedeutung bei immer stärker werdender Ausbreitung des Braunkohlebergbaus in Preußen.
Das Bergamt zu Rüderdorf erhoffte sich von allen Grubenbetrieben, die westlich und östlich des Scharmützelsees lagen, eine stetig steigende Bergwerkstätigkeit und forderte an höherer Stelle die Schiffbarmachung der Wasserwege nach Berlin.
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