Bergbau zu Rauen
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Durch Inbetriebnahme des „Simonstollens“ und der Vollendung der Schiffsstraße im Jahre 1867 wurde die Grube „Marienglück“ wieder eröffnet, nach dem sie Jahre zuvor geschlossen wurde.
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Ab dem Jahre 1864 war die Wasserstraße periodisch gesperrt, da die Regierung seit 1863 die Schiffbarmachung mit Schleusen für große Finowkähne vom Scharmützelsee bis zum Wolziger See in Angriff genommen hatte.
In Rauen siedelten sich die meisten Bergmannsfamilien an, die aus Sachsen und dem Harz angeworben wurden.
Daher entwickelte sich hier ein bergmännisches genossenschaftliches Leben nach dem Wesen des sächsischen Bergbaus. Rauen wurde über die Jahrzehnte immer mehr zu einem Arbeiterdorf und wurde daher auch das „Rote Rauen“ genannt.
Begünstigt war Rauen auch durch das Vorkommen von Ton/Lehm und Formsand. In dieser Zeit herrschte ein steigender Bedarf in Berlin und Brandenburg nach Ziegeln. Diese konnten inzwischen durch die Kohle industriell hergestellt werden.
Zuweilen haben die Rauenschen Braunkohlenwerke 150 Mann unter Tage beschäftigt, jedoch wurde aber die Zahl von 339 Bergarbeitern in den Rauener Bergen insgesamt nicht überschritten.
Begünstigt war Rauen auch durch das Vorkommen von Ton/Lehm und Formsand. In dieser Zeit herrschte ein steigender Bedarf in Berlin und Brandenburg nach Ziegeln. Diese konnten inzwischen durch die Kohle industriell hergestellt werden.
Der Verdienst der Bergarbeiter schlüsselte sich im Sommer 1875 für eine 8-stündige Schicht folgendermaßen auf:
Bei den Rauensche Gruben der Vollhauer der Lehrhauer der Tagearbeiter Bruttoverdienst 1,5 Mark 1,28 Mark 1,06 Mark
In früherer Zeit, etwa zwischen 1854 und 1859, standen die Löhne wie folgt:
Vollhauer für die 8-stündige Schicht 1,3 Mark Lehrhauer 1,2 Mark Förderleute 1,1 Mark Haspelzieher 1,0 Mark Arbeiter im Alter von 17 Jahren 0,9 Mark Arbeiter im Alter von 16 Jahren 0,8 Mark
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Durch Inbetriebnahme des „Simonstollens“ und der Vollendung der Schiffsstraße im Jahre 1867 wurde die Grube „Marienglück“ wieder eröffnet, nach dem sie Jahre zuvor geschlossen wurde.
Ab dem Jahre 1864 war die Wasserstraße periodisch gesperrt, da die Regierung seit 1863 die Schiffbar- machung mit Schleusen für große Finowkähne vom Scharmützelsee bis zum Wolziger See in Angriff genommen hatte.
In Rauen siedelten sich die meisten Bergmannsfamilien an, die aus Sachsen und dem Harz angeworben wurden.
Daher entwickelte sich hier ein bergmännisches genossenschaftliches Leben nach dem Wesen des sächsischen Bergbaus. Rauen wurde über die Jahrzehnte immer mehr zu einem Arbeiter- dorf und wurde daher auch das „Rote Rauen“ genannt.
Begünstigt war Rauen auch durch das Vorkommen von Ton/Lehm und Formsand. In dieser Zeit herrschte ein steigender Bedarf in Berlin und Brandenburg nach Ziegeln. Diese konnten inzwischen durch die Kohle industriell hergestellt werden.
Zuweilen haben die Rauenschen Braunkohlenwerke 150 Mann unter Tage beschäftigt, jedoch wurde aber die Zahl von 339 Bergarbeitern in den Rauener Bergen insgesamt nicht über-schritten.
Begünstigt war Rauen auch durch das Vorkommen von Ton/Lehm und Formsand. In dieser Zeit herrschte ein steigender Bedarf in Berlin und Brandenburg nach Ziegeln. Diese konnten inzwischen durch die Kohle industriell hergestellt werden.
Der Verdienst der Bergarbeiter schlüsselte sich im Sommer 1875 für eine 8-stündige Schicht folgendermaßen auf: Bei den Rauensche Gruben
der Vollhauer der Lehrhauer der Tagearbeiter Bruttoverdienst 1,5 Mark 1,28 Mark 1,06 Mark
In früherer Zeit, etwa zwischen 1854 und 1859, standen die Löhne wie folgt:
Vollhauer für die 8-stündige Schicht 1,3 Mark Lehrhauer 1,2 Mark Förderleute 1,1 Mark Haspelzieher 1,0 Mark Arbeiter im Alter von 17 Jahren 0,9 Mark Arbeiter im Alter von 16 Jahren 0,8 Mark
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